Mein graues Wichtelkind
Schon im Herbst hatte ich diesen Poncho für unseren Buben genäht. Leider wurde es zu schnell zu kalt und/oder zu nass für das Teil und ich steckte für draußen lieber das ganze Kind in einen Fleeceoverall.
Aber jetzt sind die Temperaturen milder und so konnten wir bei wunderschönen, sonnigen 11°C Bilder auf dem Spielplatz schießen.
Zum ersten Mal habe ich Walkstoff gekauft und vernäht. Mir hätten die Walkstoffe mit Muster besser gefallen, aber leider der Preis überhaupt nicht. So entschied ich mich dafür, den grauen Walk selbst noch etwas aufzuhübschen. Allzu bunt wollte ich es aber nicht treiben und deswegen entschied ich mich, einige Waldtiere (von diesem Stoff) zu applizieren. Der Walkstoff hat sich echt gut nähen lassen und überhaupt war der aufwendigste Teil das Anbringen der Waldtiere.
Damit der Walkponcho ganz sicher nicht kratzen kann und um einen optischen Kontrast, sowohl durch die Farbe als auch das Feeling, zu schaffen, fiel meine Wahl auf einen petrofarbenen Nickistoff für das Futter. Schon als ich den Stoff aus dem Paket packte, schnappte sich der Bub den Kuschelstoff und rannte darin eingewickelt durch das Wohnzimmer.
Der Poncho ist nach dem Walkwichtel Schnittmuster von Lotte und Ludwig genäht. Der Poncho ist schön leger geschnitten und unser Bub trägt ihn wirklich gerne. Einzig die Knebelknöpfe finde ich nicht ganz so toll. Denn diese lockern sich relativ leicht und dann klafft der Poncho vorne gerne etwas auf.
Der Bub trägt den Walkwichtel total gerne. Und wie man sehen kann, hat er darin viel Bewegungsfeiraum. Möglicherweise macht gerade die Tatsache, dass der Poncho keine Arme hat (sonst wäre er ja auch kein Ponco), dieses Kleidungsstück so bequem. Nix engt ein und Kind schwitzt nicht so leicht.
Damit der Kopf unseres Buben schön warm bleibt, auch wenn er die Kapuze nicht aufzieht, nähte ich gleich noch eine Ohrenklappenmütze von Schnabelina dazu. Diesen Schnitt mag ich sehr und bereites im letzten Frühling sind schon diese Mützen hier entstanden.